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Petersplatz in Rom Kirchenfenster Kerzen Kreuze im Sonnenuntergang

Reutlingen

Foto: RTF.1
Baptistengemeinde eröffnet frisch saniertes Gemeindehaus

Die evangelisch-freikirchliche Gemeinde der Baptisten in Reutlingen hat ihr Gemeindehaus saniert. Es entstand eine neue Begegnungsstätte mitten in der Stadt zwischen Stadthalle und Pomologie. Am Sonntag feierte die Gemeinde ihren Einweihungsgottesdienst.

„I'm glad to be in the service" - „Ich bin glücklich, wieder Gottesdienst feiern zu können", sang der Chor der Baptistengemeinde, und man kann hinzufügen: in dieser Kirche. Denn die Baptisten sind zurück in ihrer alten Kirche, die jetzt im neuen Glanz erstrahlt.

"Unser Gemeindehaus war in die Jahre gekommen", sagte Kristin Maier-Müller, Mitglied der Gemeindeleitung. "Es hat nicht mehr brandschutztechnischen Anforderungen genügt, sicherheitstechnischen Anforderungen, die Heizung war alt, das Dach war marode, um nur ein paar wenige Fakten zu nennen, und wir wollten einfach ein offenes, lichtdurchflutetes Gemeindehaus haben, das weitgehend klimaneutral ist."

Die ursprüngliche Idee war, das Gemeindehaus in der Friedrich-Ebert-Straße einfach abzureißen und durch einen Neubau zu ersetzen. Doch das war nicht umsetzbar, weil viel zu teuer. Vorstandsmitglied Manfred Schill: "Es kamen immense Preissteigerungen, was Inflation anbelangt, Zinsen stiegen, und so haben wir die Gemeinde davon überzeugen können, dass wir dieses Gemeindehaus, wie wir es hier vorfinden, grundsanieren mit allen Neuerungen, die möglich sind."

Energetisch, klimaneutral und barrierefrei, so präsentiert sich der Neubau – mit einer Elektronik, die auf dem neuesten Stand ist, mit Fußbodenheizung, aber vor allem mit einem großen, lichtdurchfluteten Foyer. Der zuständige Bauunternehmer von Meleo, Steffen Schwab, sagte hierzu: "Vorher der Eingang war etwas dunkel und gedrungen, und jetzt haben wir heute ein superschönes Foyer, das hell ist und dann sofort diesen Wahnsinnsblick über die Stadt, wo man einfach reinkommt und ist in der Helligkeit und kann in die Ferne schauen, also das ist einfach total schön."

Das besondere: Vom Beschluss der Gemeinde bis zum Eröffnungsgottesdienst dauerte es gerade mal ein Jahr. Die reine Bauzeit betrug sogar nur sieben Monate. Die Sanierung vollauf im Zeitplan und im Kostenrahmen. "Wir sind sehr zufrieden", sagte Volker Prichystal, ebenfalls Inhaber von Meleo. "Wir haben die Kosten eingehalten für uns und auch vor allem für den Bauherren oder auch für die Bauherren, und ich denke, man sieht das von außen und auch von innen, die Leute fühlen sich wohl, wir fühlen uns auch wertgeschätzt, muss man auch sagen, also, wir haben uns immer gerne mit dem Bauausschuss mit den Baptisten zusammengearbeitet, und wir bekommen sehr positives Feedback."

Zu den Gratulanten, die ein Grußwort sprachen, gehörte auch Oberbürgermeister Thomas Keck. Und auch er äußerte sich begeistert über die frisch sanierte Kirche: "Das ist etwas ganz Feines, es ist toll geworden, Bauen im Bestand aus Kostengründen, und dazu gehört einiger Mut, weil man weiß im Bestand nie so genau, was einen erwartet, da sind Überraschungen vorprogrammiert, und hier hat es funktioniert."

Für Pastor Kai Pfefferkorn war es gleich doppelter Grund zu feiern, denn er hatte auch noch Geburtstag. In seiner Predigt rief er die Gemeinde dazu auf, sich nicht in der Kirche zu verstecken, sondern draußen mit den Menschen ins Gespräch zu kommen. "Wir haben ein so tolles Gemeindehaus, und jetzt heißt es, rauszugehen, bekannt zu werden, mit den Menschen in Kontakt kommen, und ich hoffe, dass wir viele Veranstaltungen hier drin umsetzen können, bei denen Menschen kommen und keine Veranstaltungen, die für uns sind sondern für Menschen, die um uns herum wohnen, in der Stadt leben", so Pfefferkorn.

Denn das Gemeindehaus der Baptisten soll als Begegnungsstätte für alle offenstehen – ob Baptist oder nicht.


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