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Hechingen

Foto: RTF.1
Cornelia Bierlmeier erhält Verdienstorden des Landes

Die Hechingerin Cornelia Bierlmeier ist, insbesondere für ihren Einsatz für den Verein „Kinder brauchen Frieden“, bereits 2020 mit dem Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg ausgezeichnet worden. Aufgrund der Coronapandemie, konnte die offizielle Verleihung erst jetzt vor Ort stattfinden - überreicht wurde der Verdienstorden nun vom baden-württembergischen Verkehrsminister Winfried Hermann.

Vor 28 Jahren gründete Cornelia Bierlmeier zusammen mit ihrem Mann Michael den Verein „Kinder brauchen Frieden." Ehrenamtlich tätig ist sie zudem in vielen anderen Institutionen. Für dieses langjährige Engagement wurde die Hechingerin nun mit der höchsten Auszeichnung des Landes Baden-Württemberg geehrt – dem Verdienstorden. Überreicht wurde er ihr feierlich am Samstagvormittag von Verkehrsminister Winfried Hermann, der einer der zahlreichen Schirmherren des Vereins ist. Er erklärte, dass nur wenige Menschen den Verdienstorden bekämen, der außerdem auch auf eine gewisse Anzahl beschränkt sei. Voraussetzung sei ein hohes, vorbildliches und dauerhaftes zivil-gesellschaftliches, soziales Engagement, was bei Frau Bierlmeier auf jeden Fall der Fall sei, so Hermann.

Über das hohe ehrenamtliche Engagement freute sich auch der Hechinger Bürgermeister Philipp Hahn, der sich bei Bierlmeier explizit für ihren Einsatz für Kinder bedankte.

„Die Frau Bierlmeier ist ein großes Vorbild für die Stadt Hechingen. Wir haben viele Mitbürger, die sich ehrenamtlich engagieren, Frau Bierlmeier ragt natürlich wie ein Leuchtturm heraus, weil sie sich seit über einem viertel Jahrhundert für „Kinder brauchen Frieden" und darüber hinaus bei „Ratzgiwatz", beim SPD-Ortsverein und beim Förderverein der Förderschule ehrenamtlich engagiert und das mit großer Leidenschaft. Und das freut uns natürlich sehr und macht den Gemeinderat und mich sehr stolz", erklärte Philipp Hahn.

Sorgen um den weiteren Verlauf des Vereins müsse sich Frau Bierlmeier auf jeden Fall nicht machen, erklärte der erste Vorsitzende des Vereins Jürgen Müller. Dem kann auch Bürgermeister Hahn zustimmen.

„Kinder brauchen Frieden" hat es früh geschafft, auch jüngere Generationen mit an Bord zu nehmen. Es gibt eine sehr große Zahl an Ehrenamtlichen, die bereit sind, das Feuer des Vereins weiterzutragen. Und der erste Vorsitzende, Jürgen Müller, hat Frau Bierlmeier ja gegenüber auch bestätigt, dass sie sich um ihr Lebenswerk keine Sorgen machen braucht", so Hahn.

Die Preisträgerin selbst hielt nur eine kurze Rede und zitierte sich einfach selbst indem sie sagte, dass, wenn man sich selbst nicht so wichtig nehme, man auch sehen würde, was um einen herum passiere. Und wie fühlt sie sich nun, mit dem verliehenen Orden an der Jacke?

„Ach, ich fühle mich eigentlich wie immer. Ich muss aber dazu sagen, ich kann nicht sehr gut mit Auszeichnungen umgehen, die mich selbst betreffen. Und ich sehe das auch eher als Auszeichnung für den Gesamtverein, weil alleine könnte ich da gar nichts machen", so Bierlmeier.

Mit ihrer Arbeit hat sie vielen Kindern, die von Armut, Hunger und Krieg bedroht waren, helfen können. Mit ihrem Mann zusammen hat sie drei Kinder aus Indien, Sri Lanka und Ruanda adoptiert, zwei davon mit einer Behinderung. Der unabdingbare Wille helfen zu wollen, begründet sie so: „Ich meine, wer Kinder liebt – und ich liebe Kinder unheimlich - der kann nicht weggucken. Und das ist auch so, wenn wir in ein Projekt gehen – wir bringen Gesichter nach Hause. Wir bringen da jetzt nicht nur Lebensmittel hin, [...] sondern es sind die Gesichter. Und dann kannst du nicht sagen, ich höre jetzt auf."

Zum Abschluss der Feier kamen viele der anwesenden Schirmherren wie Martin Rosemann, Andreas Glück oder Annette Widmann-Mauz noch für ein Foto zusammen. Und ganz spontan erklärte sich auch Landtagsabgeordnete Cindy Holmberg dazu, eine Schirmpatenschaft zu übernehmen.


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